Erste Bewegungen: Das Körpergewicht neutral über dem Gelenkelement halten und weder mit Vorlage noch mit Rücklage fahren. Im leicht abschüssigem Gelände sollten zuerst die Bewegungsmöglichkeiten des Snowsnakers ausprobiert werden. Dazu bewegt man die beiden Boards in der horizontalen Ebene gegeneinander. Danach können im Wechsel das vordere und das hintere Board leicht nach oben bewegt werden. Wenn diese Grundübungen sicher beherrscht werden kann man sich an die ersten Schwünge wagen.
Hangqueren: Beim Queren des Hanges knickt das hintere Board leicht nach talwärts und gibt so den Radius für den ersten Schwung vor.
Der erste Schwung: Aus dieser Vorgabe für den ersten Schwung verlagert man nun sein Gewicht leicht talwärts, leitet den ersten Schwung ein und korrigiert den Schwung/Belastungswechsel mit dem hinteren Fuß.
Kurzschwünge: Um extrem kurze Schwünge zu fahren läßt man das vordere Board in der Falllinie laufen und lenkt mit dem hinteren Board aus. Dadurch können harmonische Kurzschwünge gefahren werden.
Turns und Freestyle-Figuren: Durch die dreidimensionale Beweglichkeit der beiden Boards zueinander können 360°-Drehungen und Freestyle-Figuren, wie z.B. das Fahren auf nur dem hinteren Board, wobei das vordere Board in der Luft ist, gefahren werden.
Buckelpistenfahren im Jetschwung-Stil: In der Buckelpiste passen sich die beiden Boards dem Geländeverlauf an. Dadurch lassen sich sowohl Schwünge um die Buckel herum, wie auch Jetschwünge über die Buckel fahren. Doch Vorsicht: Jetschwünge in der Buckelpiste sind nur etwas für absolut geübte Fahrer.
Tiefschneefahren: Beim Tiefschneefahren kann man das vordere Board leicht nach oben ziehen, während das hintere Board normal belastet wird. Dadurch wird das Abtauchen des Boards unter den Schnee verhindert, dies ist speziell für Anfänger eine Einstiegshilfe.
Für Fortgeschrittene ist die extreme Kurzschwungfähigkeit auch im Tiefschnee von Vorteil.
Sprünge und Fahren in der Halfpipe: Durch die beiden Gleitkörper können Figuren und Landungen gut kontrolliert und korrigiert werden. Allerdings ist der Snowsnaker etwas schwerer als konventionelle Boards.
Fahren von gecarvten Schwüngen mit hoher Geschwindigkeit: Für das Fahren von langgezogenen, gecarvten Schwüngen mit hoher Geschwindigkeit ist sehr viel Übung notwendig, weil die beiden Boards sehr genau kontrolliert werden müssen.